Himbeereis

Himbeereis

Himbeereis Rezept

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Rezept für 4 Personen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde
Umrechnen: 4 Personen

Zutaten

  • 200 g Himbeerpüree
  • 80 g Zucker
  • 1 Limette Saft und Abrieb
  • 200 ml Sahne

Anleitungen

Mit einer Eismaschine

  • Geben Sie den Himbeerpüree, Zucker und Zitronensaft in ein hohes Gefäß. Mit dem Stabmixer oder dem Schneebesen verquirlen Sie die Masse zu einer Creme.
  • Füllen Sie nun die Himbeer-Eiscreme-Mischung in Ihre Eismaschine und lassen Sie die Maße ca. 40 Minuten zu einem Cremigen Eis verarbeiten.

Ohne Eismaschine

  • Alle Zutaten in einer hohen Schüssel verrühren und die Masse mit dem „Zauberstab“ pürieren — in eine leichte Schüssel geben und im Froster fest werden lassen.
  • Vor dem Servieren mit einem abgerundeten Eisschaber Bällchen formen.

Die süße Himbeere, auch Rubus idaeus genannt

Sie ist innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) angesiedelt. Sie wächst vornehmlich an Sträuchern, welche eine durchschnittliche Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die einzelnen Äste weisen feine Stacheln auf, an denen man sich bei Unachtsamkeit durchaus leicht mal pieksen kann.

Gestielte Laubblätter und unpaarig gefiederte Sprossachsen zeichnen den Himbeerstrauch aus. Seine Blütenstände  bildet der Strauch zwischen den Monaten Mai und August. Den stark vorgewölbten Blütenboden zieren fünf Kelchblätter. Die Kronblätter — fünf an der Zahl — zeigen sich in weiß. Etwa 20 freie Staubblätter und Fruchtblätter schenken der Himbeerblüte ihr typisches Erscheinungsbild.

Die weichen Früchte des Himbeerstrauches erstrahlen bei Reife im herrlichen Rotton

Speziell gezüchtete Himbeersorten weichen von dieser natürlichen Farbgebung ab. So sind im Handel auch gelbe oder schwarze Himbeeren erhältlich. Wilde Früchte gedeihen im gemäßigten bis borealen Europa (Vegetationszone auf der nördlichen Erdhalbkugel), zudem in Westsibirien. Nach Süden hin nimmt der Himbeerwuchs zunehmend ab.

Das Wort „Himbeere“ geht wahrscheinlich auf den althochdeutschen Ausdruck „Himperi“) zurück

Dieser wiederum entspringt vermutlich der altnordischen, sowie angelsächsischen  Benennung „hind“ (Hirschkuh). Aus dem Volksmund kennen wir die Himbeere als  Humbeere, Hindebeere, Rehbockbeere, Hischbeere, Himpelbeere oder Hohlbeere. Von alters her wird die Himbeere als Heilpflanze angesehen. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren sollen das menschliche Immunsystem positiv beeinflussen und die Wundheilung wohltuend unterstützen.

Unterschieden wird die Himbeere in zwei Arten: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren. Herbsthimbeeren zählen zu den „remontierenden“ Sorten und fruchten mehrmals im Jahr. Exzellente Himbeersorten sind zum Beispiel Tulameen, Glen Ample, Himbotop, Zefa und Polka. Für unser Himbeereis verwenden wir Himbeerpulp (in Stücke geteilte oder zerdrückte Früchte) zum Beispiel der Marke „Boiron“.

Michael Erkens
Michael Erkens
Kochmoderator bei lemondo.de

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